Elternbefragung 2008 und 2014
Schülerinterviews 2014


Wir haben im Juni / Juli des Schuljahrs 2013-14, wie schon 5 Jahre zuvor, wiederum eine Elternbefragung und zudem auch Schülerinterviews durchgeführt.
Das Ergebnis wird von einer externen Referentin ausgearbeitet, das jedoch leider durch Krankheit der Person immer noch aussteht.

Im Schuljahr 2008-09 haben wir bereits eine schriftliche Elternbefragung durchgeführt. Mein Kollegium und ich interessierte Ihre Zufriedenheit zu verschiedenen Themen in unserer Schule. An alle Eltern wurden Fragebögen verteilt, 237 sind ausgefüllt zurückgekommen. Das entspricht einer Rücklaufquote von fast 100 % aller Eltern, denn Eltern von Geschwistern füllten nur einen aus! Für eine solche außergewöhnlich hohe Beteiligung sagen wir vielen Dank! Dadurch sind die Ergebnisse sehr aussagekräftig.
Nachdem alle Fragebögen in den Computer eingegeben und unter Einbezug des Kollegiums und des Elternbeirats gründlich ausgewertet wurden, können wir Ihnen nun interessante Ergebnisse vorstellen. Diese dienen als Grundlage für die Zielsetzung unserer Schule in den nächsten Jahren.
Im folgenden präsentieren wir Ihnen eine Auswahl der interessantesten Ergebnisse. Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenelternsprecher oder an die Schulleitung.
Zunächst interessiert uns das Wohlbefinden der Kinder an unserer Schule. Dieses ist in der Gesamtheit gut. Über die Hälfte der Kinder (55,2 %) fühlt sich aus der Wahrnehmung Ihrer Eltern „ziemlich wohl“, ein gutes Drittel (35,2 %) sogar „sehr wohl.
Weiterhin bejahen fast zwei Drittel der Eltern (63,7 %) die Aussage, ihr Kind gehe gerne zur Schule. Für das restliche Drittel (32,5 %) trifft das immerhin teilweise zu.

Mein Kind fühlt sich an dieser Schule …
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Weiter wurde danach gefragt, ob die Eltern eine Ausgrenzung einzelner Schüler aus der Klassengemeinschaft erkennen. Die meisten Eltern (47,7 %) bemerken keinerlei Ausgrenzung, jedoch gibt über ein Drittel (39,3 %) an, dass einzelne Kinder teilweise ausgegrenzt werden. Immerhin 13 % der Befragten hält eine Ausgrenzung einzelner Schüler eindeutig für gegeben.
Wir haben die Antwortverteilung genauer angesehen: Beim Vergleich der Antworten mit den Klassenstufen lässt sich ein möglicher Zusammenhang zwischen Klassenstufe und der von Eltern wahrgenommenen Ausgrenzung von Schülern erkennen. Das betrifft die Klassenstufe 1 und 4: In den 1. Klassen wird am wenigsten Ausgrenzung bemerkt, in den 4. am meisten.

Was die Hausaufgaben angeht, sind die Eltern zu fast drei Viertel (72,5 %) der Meinung, diese seien (eher) nicht zu viel. Bei einem Vergleich nach Jahrgangsstufen zeigen sich auch hier Unterschiede in der Einschätzung. Während Eltern von Erstklässern verhältnismäßig oft der Aussage zustimmen, dass es (eher) zu viele Hausaufgaben gäbe, wird diese Aussagen bei Eltern von Dritt- und Viertklässern stärker verneint.

Es gibt zu viele Hausaufgaben
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Hausaufgaben: mein Kind kommt damit gut zurecht …
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Bei gut drei Viertel der Eltern kommen die Kinder mit den Hausaufgaben zurecht. Dabei kommen sie besser mit den Hausaufgaben klar, wenn die Eltern helfen: während 53,9 % der Eltern angeben, ihre Kinder kommen mit ihrer Hilfe „voll“ zurecht, trifft das beim alleine Erledigen der Hausaufgaben bei nur 30,8 % zu.

Mit der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule sind zwei Drittel (67,1 %) der Eltern sehr bzw. großteils zufrieden. Wie auch die nebenstehende Grafik erkennen lässt, sind die Eltern in der Gesamtheit zufrieden, doch nicht uneingeschränkt („großteils“ und „teilweise“ machen 71,8 % aus).
Die Lehrkräfte an unserer Grundschule genießen das Vertrauen der Eltern. Gut die Hälfte der Eltern (54,2 %) hat zu den meisten Lehrerinnen volles Vertrauen, für die andere Hälfte (42,3 %) trifft das teilweise zu.

Mit der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule bin ich …
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Auch die Einschätzung, inwieweit die Schulleitung für die Eltern meistens ansprechbar ist, fällt positiv aus: 70,3 % der Befragten stimmen völlig bzw. großteils der Aussage zu, dass sie sich jederzeit an die Schulleitung wenden können.

Weiterhin zeigt sich, dass unsere Eltern es für selbstverständlich halten, die Schule im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu unterstützen: Ein gutes Drittel (35,2 %) stimmt dem völlig zu, insgesamt fast drei Viertel stimmen dem völlig bzw. großteils zu.

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Soziale Kompetenz zu fördern, das ist uns ein wichtiges Ziel. Deshalb setzen wir seit diesem Jahr zum besseren Zusammenhalt zwischen Schülern das Projekt „Aufg´schaut“ in den 3. Klassen um. Schon viele Lehrer ließen sich hierzu ausbilden. Unsere Jugendsozialarbeiterin führt dieses Projekt im Team mit der Klassenlehrerin durch. Durch Erlebnispädagogische Projekttage in den 4. Klassen, durchgeführt von einer Expertin, wollen wir die Erfahrungen und Lernerfolge des Projekts noch einmal vertiefen. Die 1. und 2. und auch die 4.Klassen starten mit einem Trainier von „Kids pro“ zu mehr Achtsamkeit.
Eine gute Teamfähigkeit bewirkt ein noch besseres Lernklima,das noch bessere Leistungen erzielen kann.
Insgesamt freut es uns natürlich sehr, dass Ihre Zufriedenheit mit unserer Schule so groß ist.
Wir hoffen auf weiterhin so vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Ihnen, den Eltern.
B. Streidl, Rektorin

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